Google+ und Gmail werden stärker integriert

E-Mails an Nutzer schreiben, deren E-Mail-Adresse man gar nicht kennt

Bisher war es immer ganz klar: Um jemandem eine E-Mail zu schicken, musste man seine E-Mail-Adresse kennen. Natürlich. Bei Gmail ist es in Zukunft jedoch auch möglich, einer Person eine E-Mail zu schicken, ohne dass man ihre Adresse kennt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Person in Google+ angemeldet ist und die Funktion aktiviert hat. Diese neue Funktion hat Google gestern im eigenen Blog angekündigt. Ein exaktes Startdatum wird dort bisher nicht genannt. Die Funktion solle in den kommenden Tagen ausgerollt werden.

Google verhält sich nutzerfreundlich

Wer für die neue Funktion freigeschaltet wird, bekommt eine Benachrichtigung von Google. Das ist schonmal löblich. Auch muss es niemand akzeptieren, dass er auf diese Weise angeschrieben werden kann. In den Einstellungen kann man dies auf Personen beschränken, die sich in den eigenen Kreisen befinden. Man kann die Funktion aber auch ganz unterbinden. Tut man dies nicht, werden eingehende Mails direkt vorsortiert. Kommt die E-Mail von einer Person aus den eigenen Kreisen, landet sie im Ordner „Primary Inbox“. Stammt sie von einem Google+-User, auf den dies nicht zutrifft, wird sie in dem Ordner „Social“ abgelegt.
Beginnt man einen Namen in das Empfänger-Feld bei Gmail zu tippen, schlägt Google automatisch mögliche Adressaten mitsamt E-Mail-Adresse vor.

GooglePlus und Gmail

(Screenshot: Quelle: gmailblog.blogspot.de)

Auf dem Weg zur vollständigen Integration

Google geht mit der Einführung dieser Funktion einen weiteren Schritt auf dem Weg zur vollständigen Integration aller Google-Produkte. Mit E-Mail-Clients wie Thunderbird, Outlook oder Mail funktioniert dieser Dienst selbstverständlich nicht. Ob die Funktion innerhalb der passenden Android-Apps funktioniert, ist noch nicht bekannt.

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